Alon Hilu
Das Haus der Rajanis
Roman


In seinem neuen Roman, der in Israel enormes Aufsehen erregte, entwirft Alon Hilu ein farbiges und genaues Bild Palästinas Ende des 19. Jahrhunderts, erzählt sinnlich, komisch und spannend in Form wechselnder Tagebucheinträge von einem dramatischen Konflikt, der bis heute anhält. So bekommt man einen ungeschminkten, jüdischen wie palästinensischen Blick auf die historischen Ereignisse.

 
Alexander Kluy
Jüdisches Paris



"Ein aufgeschlagenes Buch ist Paris zu nennen, durch seine Straßen wandern, heißt lesen." So schwärmte Ludwig Börne, der Frankfurter Jude und kritische Publizist, von der Stadt, in die er geflohen war und wo er 1837 starb. Auch sein ihm verhasster Kontrahent, der Dichter Heinrich Heine, ebenso ein glühender Verehrer dieser Stadt, lebte und starb in Paris.

 
Philip Roth
Nemesis
Roman


In seinem neuen Roman beschreibt Roth den Ausbruch einer fiktiven Polio-Epidemie 1944 in jenem jüdischen Viertel von Newark, wo er selbst aufwuchs. Der Kampf gegen die Sinnlosigkeit der Existenz – ein Thema, das Roth immer wieder bearbeitet hat.

 
Philip Roth
Goodbye, Columbus
Ein Kurzroman und fünf Stories


Mit unerbittlichem Humor beleuchtet Roth die unterschwelligen Konflikte zwischen Eltern und Kindern, Freunden und Nachbarn in der jüdischen Diaspora.

 
Amos Oz
Geschichten aus Tel Ilan
Erzählungen


Amos Oz entwirft in seinen Geschichten aus Tel Ilan einen kleinen Kosmos. Er erzählt von Menschen und ihren Sehnsüchten, von ihrem nur auf den ersten Blick durch und durch alltäglichen Leben.

 
Myriam Halberstam
Ein Pferd zu Channukka
Illustrationen Nancy Cote


Hannah wünscht sich sehnlichst ein Pferd. Als ihr Wunsch zu Chanukka in Erfüllung geht, kann sie sich aber nicht lange daran erfreuen. Denn das Pferd Golda stürzt Familie Rosenbaum in ein totales Chaos.

 
Arye Sharuz Shalicar
Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude
Die Geschichte eines Deutsch-Iraners, der Israeli wurde


»Für die Deutschen war ich ein Kanake, für die Moslems ein Jude, für die Juden ein krimineller Jugendlicher aus dem Wedding.«

 
Daniel Silva
Gotteskrieger
Thriller


Als ein israelischer Terrorismusforscher in Amsterdam auf offener Straße ermordet wird, hält die Polizei den Täter für einen geistig verwirrten Islamisten, einen Einzeltäter. Der israelische Geheimdienst weiß allerdings mehr: Gabriel Allon, Top-Agent des Mossad, soll die Studien des Islamkritikers beseitigen. Doch bei seinen Ermittlungen stößt Allon auf ein mörderisches Komplott im islamistischen Untergrund Amsterdams - geeignet, den Weltfrieden zu zerstören.

 
Yael Hedaya
Eden
Roman


Eine Mitfahrgelegenheit in ein anderes Leben suchte Langzeit-Single Alona, als sie den geschiedenen Mark traf, der gerade eine Trattoria eröffnet hat und phantastisch kocht. Doch die Idylle mit Häuschen und Garten und zwei kleinen Kindern auf dem Lande hat ihre Schönheitsfehler, genauso wie die der anderen Paare in 'Eden', diesem Paradies alternder Yuppies vor den Toren von Tel Aviv.

 
Doron Rabinovici
Andernorts



Weshalb polemisiert der israelische Kulturwissenschaftler Ethan Rosen gegen einen Artikel, den er selbst verfaßt hat? Erkennt er seinen eigenen Text nicht wieder? Oder ist er seinem Kollegen Klausinger in die Falle gegangen, mit dem er um eine Professur an der Wiener Universität konkurriert?

 
Robert Schindel
Dunkelstein
Lesedrama


Paktiert Dunkelstein als Leiter der Auswanderungsabteilung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien mit den Nazis oder hat er sich zugunsten der Gemeinde mit ihnen arrangiert?

 
Bill Rebiger
Das jüdische Berlin
Kultur, Religion und Alltag gestern und heute


Jüdische Geschichte und Kultur in Berlin - von den Anfängen bis zur Gegenwart sowie ausführliche Informationen zu jüdischen Orten, Persönlichkeiten, Riten und Läden

 
Jonathan Tropper
Sieben verdammt lange Tage



"Ich bin deine Mutter und ich liebe dich." Das sagt Mom immer. Das nächste Wort lautet stets: "Aber ..."

 

Nicht ganz koscher
Stories für die Feiertage


Pessach, Rosh Hashana und Jom Kippur - Geschichten rund ums jüdische Jahr, in denen sich das Wunder, der Witz und Aberwitz, die Paradoxie jüdischen Lebens spiegeln.

 

Sex am Sabbat
Moderne jüdische Witze
Illustriert von Cristobal Schmal



Kennen Sie den? »›Rabbi, gibt es ein absolut sicheres Mittel, damit die Frau nicht schwanger wird?‹ ›Das gibt es: Ein Glas Wasser trinken!‹ ›Vorher oder nachher?‹ ›Anstatt!‹«. Oder den? »Anlässlich ihres 40. Geburtstages führt ein New Yorker Jude seine Frau zum Essen aus. ›Was wünschst du dir zum Geburtstag, Julie? Einen Jaguar? Einen Pelzmantel? Ein Diamantenhalsband?‹ Darauf sie: ›Bernie, ich möchte die Scheidung.‹ ›Oh, Liebes‹, sagt er, ›so viel wollte ich eigentlich nicht ausgeben.«

 
Steve Stern
Der gefrorene Rabbi



Eine scharfsinnige Gesellschaftssatire, eine skurrile Zeitreise und ein spannender Familienroman

 
Nicole Krauss
Das große Haus



Einsamkeit und Erinnerung, Verlust und Vergessen – das sind die Themen der New Yorker Schriftstellerin Nicole Krauss. Das große Haus, ihr dritter Roman, zeichnet die Odyssee eines alten Schreibtischs durch die halbe Welt nach. 1944 von den Nazis bei einem jüdischen Gelehrten in Budapest erbeutet, spiegelt der Weg dieses Möbels die Dramen und Tragödien des vergangenen «Jahrhunderts der Extreme».

 
Adriana Altaras
Titos Brille
Die Geschichte meiner strapaziösen Familie


Eine außergewöhnliche Familiengeschichte, die ihre Spuren quer durch Europa und das bewegte 20. Jahrhundert zieht – um wieder in der Gegenwart anzukommen und eine ebenso kluge wie hellsichtige Zeitdiagnose zu liefern. Unwiderstehlich witzig, anrührend und unvergesslich.

 
Gershom Scholem
Das Davidschild
Geschichte eines Symbols


1948 wird das Davidschild, der Davidstern zum Symbol des neugegründeten Staates Israel, zum Emblem der israelischen Nationalflagge. Der vorliegende Band greift auf das bislang unveröffentlichte Material zum Davidschild in Gershom Scholems Nachlass zurück und bietet eine grundlegende, erstmals auch um Quellennachweise ergänzte Neuedition dieser bedeutenden Studie.

 
Ralph Giordano
Mein Leben ist so sündhaft lang
Ein Tagebuch


"Ich kann nicht leben, ohne zu schreiben", vertraut Ralph Giordano seinem Tagebuch an, aber er kann auch nicht leben, ohne die Stimme zu erheben, wenn Unrecht geschieht. Ein Jahr lang protokolliert Giordano, was ihn beschäftigt, aufregt und bewegt - vielleicht sein persönlichstes Buch.